Venetien: eine Reise für alle Sinne (18. bis 22.10.26)

Auf dem Markusplatz (Piazza San Marco) schlägt das Herz von Venedig. Folgt man den verwinkelten Gassen und Kanälen, gelangt man früher oder später ganz automatisch auf den Markusplatz – auf den einzigen Platz in Venedig, der sich Piazza nennt. Auf dem grössten Platz Venedigs befinden sich der Markusdom mit dem Markusturm (Glockenturm Campanile) und der Dogenpalast. Der Markusdom ist die prunkvollste Kathedrale in Venedig und gehört zu den schönsten Kirchen Italiens. Aussen beeindruckt er mit den Türmen im byzantinischen Stil und Innen mit viel Gold und Marmor. Er wurde erbaut, um die Reliquien des heiligen Evangelisten Markus zu beherbergen, die 828 n. Chr. aus Alexandria gestohlen wurden. Der Markusturm ist fast 100 Meter hoch und damit das höchste Gebäude Venedigs. Ursprünglich diente die Turmspitze den Schiffen als Leuchtturm – heute ist der Turm ein Symbol der Stadt. Mit dem Lift oder über die Treppe gelangt man zur Turmspitze und hat eine spektakuläre Aussicht über Venedig, den Canal Grande und die Inseln in der Lagune. Der Dogenpalast war ab dem 9. Jhdt. der Regierungssitz der Republik Venedig und der prunkvollste Palast Venedigs. Nachdem das Amt des Dogen abgeschafft worden war, diente der Dogenpalast als Versammlungsort des Grossen Rates, der die Mitglieder sämtlicher Regierungsorgane bestimmte. Der älteste Teil des Dogenpalastes liegt in Richtung Meer. Im 14. und 15. Jhdt. kamen weitere Teile dazu, die bis zum Markusdom heranreichen.
Die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri) verdankt ihren Namen den Verurteilten, die aus dem Dogenpalast, in dem das Gericht tagte, über die Brücke in das benachbarte Gefängnis geführt wurden und dabei ein letztes Mal einen Blick in die Freiheit werfen konnten. Am besten lässt sich dieses venezianische Wahrzeichen von der Riva degli Schiavoni aus betrachten – oder bei einer Gondelfahrt, wenn man direkt unter der Brücke hindurchgleitet. Wer den Dogenpalast mit Museum besucht, hat zudem die Möglichkeit, selbst über die Seufzerbrücke zu gehen und diesen historischen Gang nachzuvollziehen.
Die Rialtobrücke (Il Ponte di Rialto) ist die berühmteste und meistfotografierte Brücke Venedigs. Sie verbindet die Stadtteile San Marco und San Polo. Hier befand sich einst das wichtigste Handelszentrum der Stadt, und noch heute finden der tägliche Markt sowie der bekannte Fischmarkt auf dem Mercato di Rialto statt. Über lange Zeit war die Rialtobrücke die einzige Verbindung über den Canal Grande. Bevor man sich im 16. Jahrhundert für den Bau der steinernen Brücke entschied, gab es Holzbrücken, die jedoch immer wieder verrotteten oder Bränden zum Opfer fielen. Die heutige Rialtobrücke ist teilweise überdacht und prägt bis heute das Bild des Canal Grande.
Auf diese Highlights dürfen Sie sich bei der tollen Reise ebenfalls freuen:
– Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Treviso
– Fahrt entlang der Prosecco-Weinstrasse
– Degustation mit Imbiss in einer Prosecco-Kellerei
– Schifffahrt zu den Inseln Burano (Spitzenkunst) und Murano (Glaskunst)
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit
→ Venetien: eine Reise für alle Sinne
